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Playoff Recap
đž Wer gewinnt das Transfer Portal?
THE TAILGATE

Pure Dominanz im Peach Bowl
Good Morning & cool, dass du dabei bist!
Vor zwei Jahren verlor Indiana (3:9) gegen Purdue (4:8). Vor zwei Monaten war Miami auf Platz 18 geranked. Heute sind beide im Finale. College Football at its best.
Wir hoffen ihr habt am Wochenende die komplett verrĂŒckten (!) NFL-Playoffs verfolgt. Wir bleiben hier aber erstmal bei College Football đ€
Letâs Dive in!
Top Story
Shootouts & Nailbiters im Halbfinale

Stage is set
Texas, Penn State und Clemson gehörten zu den Favoriten in der Preseason, blieben aber weit hinter den Erwartungen zurĂŒck. Ohio State verbrachte den gröĂten Teil der Saison auf Platz 1, verlor aber gegen Indiana im Big Ten-Title Game und schied schnell gegen Miami in den College Football Playoffs aus. Jetzt kennen wir endlich die Paarung fĂŒr die National Championship.
Die Hoosiers und Hurricanes werden am 19. Januar im Hard Rock Stadium in Miami gegeneinander antreten. Die Hoosiers wollen eine unglaubliche Serie von 16 Siegen krönen und ihren ersten Titel holen, wĂ€hrend die Hurricanes zu alter StĂ€rke zurĂŒckgefunden haben und um ihren ersten Titel seit 2001 spielen.
đ§š Indiana 56, Oregon 22
Was ist passiert?
Die beste Mannschaft des Landes spielte wieder einmal wie gewohnt. Vor einem einseitigen Publikum im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta erzielte Indiana gleich im ersten Spielzug einen Touchdown durch einen Pick-Six von D'Angelo Ponds. Oregon konterte zwar mit einem langen Touchdown-Drive, doch die Hoosiers erhöhten den Druck und fuhren einen souverÀnen Sieg ein.
Zwei weitere Ballverluste von Oregon fĂŒhrten zu Touchdowns, Heisman-Gewinner Fernando Mendoza absolvierte 17 von 20 PĂ€ssen, davon fĂŒnf fĂŒr Punkte, und Indiana fĂŒhrte zu Beginn der zweiten Halbzeit mit 42:7. Die Offensive von Oregon zeigte im dritten Viertel einige gute SpielzĂŒge, konnte aber auf der Anzeigetafel nicht viel ausrichten, und ein geblockter Punt von Sophomore Daniel Ndukwe â der in diesem Spiel auch zwei Sacks und einen erzwungenen Fumble verbuchen konnte â ebnete den Weg fĂŒr Mendozas fĂŒnften TD-Pass des Abends zum 49:15. Und die Hoosiers machten von da an weiter wie bisher.
In ihren letzten beiden Spielen haben die Hoosiers von Curt Cignetti Alabama und Oregon mit insgesamt 69 Punkten Unterschied geschlagen. NatĂŒrlich kann es immer zu Ăberraschungen kommen, aber sie sind die klaren Favoriten auf den nationalen Titel vor Miami und könnten als zweites College-Football-Team nach Yale im Jahr 1894 eine Saison mit 16:0 beenden.
đŽ Miami 31, Ole Miss 27
Was ist passiert?
Miami hat Millionen von Dollar bezahlt, um Carson Beck in die Stadt zu holen, und in dem Drive, der seine Saison bei den Hurricanes bestimmen sollte, fĂŒhrte er sie 75 Yards zum entscheidenden Touchdown, der die Hurricanes ins Finale brachte. Gut investiertes Geld, oder?
Becks 3-Yard-Touchdown-Scramble 18 Sekunden vor Schluss krönte ein verrĂŒcktes viertes Viertel, in dem es vier FĂŒhrungswechsel gab und Ole Miss im letzten Spielzug sogar nah genug an die Endzone herankam, um einen Versuch zu starten.
Die Hurricanes hatten den Ball wĂ€hrend des gröĂten Teils des Spiels in ihrem Besitz â Ballbesitzzeit nach drei Vierteln: Miami 33:50, Ole Miss 11:10 â lieĂen jedoch vier potenzielle Interceptions fallen, verfehlten ein Field Goal und warfen einen Pick tief im Gebiet der Rebels. Ole Miss nutzte diese zweite Chance und ging im vierten Viertel zweimal in FĂŒhrung, zuerst durch Lucas Carneiros viertes Field Goal des Abends, dann durch einen 24-Yard-Touchdown-Pass von Trinidad Chambliss auf Dae'Quan Wright. Aber mit vier Third-Down-Conversions fĂŒhrte Beck die Canes ĂŒber das Feld und gewann das Spiel.
WĂŒrde dieses Indiana Team das 2019 LSU Team schlafen? Lasst es uns wissen â> [email protected]
Prime Time
Hot Start im Transfer Portal

Mit Ăl-Geld lĂ€sst sich ein starkes Roster zusammenkaufen
Die Transferperiode fĂŒr College Football hat vor einer Woche begonnen und Trainer im ganzen Land haben derzeit nur 6.200 Division-I-Spieler im Portal zur Auswahl.
Da die Transferperiode in diesem Jahr auf zwei Wochen verkĂŒrzt wurde (vom 2. bis zum 16. Januar), hat sich der ohnehin schon schwindelerregende Prozess noch weiter beschleunigt, sodass tĂ€glich Hunderte von Spielern Entscheidungen treffen mĂŒssen. Ein Dutzend FBS-Programme haben sich bereits die Zusagen von 20 oder mehr Spielern im Portal gesichert.
Wer profitiert vom tĂ€glichen Chaos der stĂ€ndigen Zu- und AbgĂ€nge im Kader? Zur Halbzeit dieses Transferfensters gibt es 10 Programme, die einen beeindruckenden Start beim Aufbau ihrer Kader fĂŒr 2026 hingelegt haben.
đž Texas Tech
Mit 14 NeuzugĂ€ngen geht Texas Tech erneut All-in. Im Mittelpunkt steht QB Brendan Sorsby von Cincinnati, der als Top-Transfer des Jahrgangs gilt. AuffĂ€llig ist auĂerdem die massive VerstĂ€rkung der Defensive Line, angefĂŒhrt von DT Mateen Ibirogba (Wake Forest) â Tech setzt klar auf Trenches + Quarterback.
đ Indiana
Indiana holt 12 Transfers und bleibt seiner Erfolgsformel treu: erfahrene Soforthilfe statt Hype. Der wichtigste Move ist QB Josh Hoover von TCU, ein 31-Game-Starter als direkter Nachfolger von Fernando Mendoza. Dazu kommen mehrere erprobte Defender wie DL Tobi Osunsanmi (Kansas State) und DB Preston Zachman (Wisconsin) â wieder viel Floor, wenig Risiko.
đŠ Penn State
Penn State nutzt das Portal radikal: 29 Transfers, viele davon direkt von Iowa State, dem frĂŒheren Programm von Coach Matt Campbell. Das Gesicht des Umbruchs ist QB Rocco Becht (Iowa State), dazu kommen zahlreiche Starter aus nahezu jeder Positionsgruppe. Das ist weniger Feintuning als kompletter Neustart.
đ„· Ole Miss
Ole Miss bleibt selektiv mit 8 Transfers, aber trifft gezielt. Besonders wertvoll sind CB Jay Crawford (Auburn) und LB Keaton Thomas (Baylor), wĂ€hrend DL Jonathan Maldonado (Nevada) als möglicher Steal gilt. Der Fokus liegt klar auf Defense â und darauf, den eigenen Kern zusammenzuhalten.
đ€ Texas A&M
Die Aggies holen 14 Transfers â fast ausschlieĂlich fĂŒr die Lines. Vier erfahrene Offensive Linemen aus der SEC, darunter Tyree Adams (LSU) und Wilkin Formby (Alabama), sollen sofort stabilisieren. Dazu kommt Pass-Rusher-Upside mit Anto Saka (Northwestern). Klassisches Elko-Rosterbuilding.
âïž Arizona State
Arizona State setzt mit 19 Transfers voll auf Offense. Das Highlight ist die neue Receiver-Gruppe mit Omarion Miller (Colorado), Reed Harris (Boston College) und Raiden Vines-Bright (Washington). Mit QB Cutter Boley (Kentucky)kommt zudem ein Starter mit mehreren Jahren Eligibility â Reload statt Rebuild.
đ Oklahoma State
Mit 33 Transfers fÀhrt Oklahoma State einen historischen Roster-Reset. Viele NeuzugÀnge stammen von North Texas, darunter QB Drew Mestemaker und RB Caleb Hawkins, die dem neuen Staff folgen. Das ist kein Feinschliff, sondern ein kompletter Neustart in Echtzeit.
đ€ Oklahoma
Oklahoma bleibt kontrolliert mit 10 Transfers. Der wichtigste Name ist WR Trell Harris (Virginia), ein All-ACC-Receiver als sofortige VerstĂ€rkung. ErgĂ€nzt wird das durch erfahrene O-Line-Hilfe mit EâMarion Harris (Arkansas) und starke Tight Ends aus dem Group-of-Five-Bereich.
âŽïž Clemson
Clemson geht mit 8 Transfers ungewohnt aktiv ins Portal â Fokus fast ausschlieĂlich auf Defense. Besonders spannend sind LB Luke Ferrelli (Cal) und DB Elliot Washington II (Penn State). Dabo Swinney öffnet sich weiter dem Portal, ohne den Charakter des Programms zu verlieren.
đ» Cal
Cal holt 10 Transfers und baut gezielt um QB Jaron-Keawe Sagapolutele herum. AuffĂ€llig sind die Playmaker: RB Adam Mohammed (Washington), WR Chase Hendricks (Ohio) und TE Dorian Thomas (New Mexico) â allesamt produktive G5-StĂŒtzen. Smartes Supporting-Cast-Building.
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A Final Note
Danke, dass du dabei bist!
Bei THE TAILGATE sind wir ĂŒberzeugt: College Football ist im deutschsprachigen Raum noch viel zu klein. Das Ă€ndern wir â und du bist Teil davon.
Stay Crispy & See you on Friday,

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